Hochschulpolitik aktiv gestalten

Staatsministerin Dr. Beate Merk spricht zum Thema "Vorratsdatenspeicherung"

Am 12. Juni 2012 um 16.00 Uhr c.t. spricht die Bayerische Staatsministerin Dr. Beate Merk im H 24 (RWI) zum Thema "Vorratsdatenspeicherung.

Alle Interessierten sind herzlich eingeladen.

Neue Homepage für den RCDS in Bayern e.V.

Der Landesverband hat eine neue Homepage. Die etis GmbH hat uns ein neues, eigenes Tamplate auf Basis unseres bisherigen CMS-Systems erstellt. Der Landesverband bekommt damit einen frischeren und dynamischeren Werbeauftritt. Neu sind vor allem der Werbemittelshop, in dem die Werbemittel direkt über die Homepage bestellt werden können und der Mitgliederbereich, in dem wir Euch interne Informationen zur Verfügung stellen wollen.

Das neue Design sowie die neuen Webhosting-Dienste stehen auch allen Gruppen des RCDS in Bayern zur Verfügung.

 

Akademische und berufliche Bildung sind „gleichwertig“ aber nicht „gleichartig“!

Zur Gleichstellung von akademischer und beruflicher Bildung im Rahmen der Erstellung eines Deutschen Qualifikationsrahmens (DQR) für lebenslanges Lernen erklärt die Landesvorsitzende des Rings Christlich-Demokratischer Studenten (RCDS) in Bayern, Carmen Langhanke:

„Der RCDS Bayern sieht bereits seit längerer Zeit den Trend einer Nivellierung der verschiedenen akademischen und beruflichen Abschlüsse und steht dieser Entwicklung sehr kritisch gegenüber. Die Gleichstellung von akademischer und beruflicher Bildung ist weder zielführend noch trägt sie auf lange Sicht zur Aufwertung der beruflichen und der Qualitätssicherung der akademischen Bildung bei.

Berufliche und akademische Bildung sind gleichwertig, aber nicht gleichartig. Die akademische Bildung unterscheidet sich grundlegend von der beruflichen Bildung in ihren Anforderungen. Der RCDS Bayern erkennt die enorme Bedeutung der beruflichen Bildung an und hält sie für einen wichtigen Bestandteil in unserer Bildungslandschaft. Allerdings steht die Andersartigkeit der beiden Bereiche einer Gleichbehandlung wie sie durch den DQR erfolgt ist, entgegen.

Deutschland verfügt im Vergleich zu anderen europäischen Ländern über eine erfolgreiche duale Bildung, die viele Berufsfelder abdeckt, die in anderen Ländern studierbar sind. Die Gleichstellung mag auf kurze Sicht die berufliche Bildung aufwerten. Auf lange Sicht ist jedoch ein Qualitätsverlust zu befürchten. Gehen die Spezifika und die jeweiligen Vorteile verloren, droht der Verlust der Qualität in der Breite.

Bei der Einordnung der allgemeinbildenden Abschlüsse konnte bisher jedoch keine Einigung erzielt werden. Der RCDS Bayern fordert den Abschluss des Abiturs als allgemeine Hochschulzugangsberechtigung auf Stufe 5 des Qualifikationsrahmens anzusetzen. Der Erwerb des Abiturs bescheinigt dem Einzelnen kognitive, affektive und prozedurale Kompetenzen. Der Meister berechtigt wie das Abitur zum Hochschulzugang, es ist also nur folgerichtig, ihn auch auf Stufe 5 einzuordnen.“

Die Studienbeiträge in Bayern bleiben!

München (dpa/lby) - Die bayerische SPD hat 32 000 Unterschriften gegen Studiengebühren gesammelt und reicht jetzt eine Massenpetition im Landtag ein. «Wissenschaftsminister Wolfgang Heubisch (FDP) behauptet immer, die Studiengebühren wären draußen kein Thema. Das ist jetzt widerlegt», sagte die Münchner Landtagsabgeordnete Isabell Zacharias am Donnerstag. Die SPD habe die erhoffte Zahl von Unterschriften erreicht und wolle sie am 15. März an Landtagspräsidentin Barbara Stamm (CSU) übergeben.

Die CSU-Studentenorganisation RCDS widersprach: «32 000 Unterschriften würde ich in Bayern noch nicht als Massenpetition bezeichnen, die Zahl entspricht der Studentenzahl einer großen bayerischen Universität», sagte die RCDS-Vorsitzende Carmen Langhanke. «Außerdem bezweifle ich, dass die Unterschriften alle von Studenten stammen.» Sie verwies auf Studien, denen zufolge die Gebühren nicht vom Studium abhalten. «Die Studienbeiträge sind in Bayern sozial gerecht ausgestaltet und leisten einen wichtigen Beitrag zur Verbesserung der Lehre», sagte Langhanke.

Neue Kampagne des RCDS in Bayern e.V. „Hochschulpolitik mit Biss!“

Nach unserer erfolgreichen Kampagne „Schärfer als die Roten“ starten wir dieses Jahr eine neue Kampagne an den bayerischen Hochschulen: „Hochschulpolitik mit Biss!“ Diese umfasst neben einem neuen Plakat auch neue Flyer und Postkarten.

RCDS Bayern pocht auf wirksame Qualitätskontrolle an Hochschulen!

München (dapd-bay). Der Ring Christlich-Demokratischer Studenten (RCDS) in Bayern pocht auf eine wirksame Qualitätskontrolle an den Hochschulen im Freistaat. Deshalb müssten alle Evaluationsergebnisse veröffentlicht werden, sagte die RCDS-Landesvorsitzende Carmen Langhanke der Nachrichtenagentur dapd. Sie mahnte, «katastrophale» Ergebnisse dürften «nicht unter den Tisch gekehrt werden». Vielmehr müssten daraus Konsequenzen gezogen werden.

Langhanke fügte hinzu: «Dann müssen eben auch mal Professoren nachsitzen.» Der RCDS sei «nicht bereit, schlechte Lehre zu dulden». Für den Wettbewerb der Hochschulen sei zudem «Transparenz ein wesentliches Mittel, um leistungsstarke Schulabsolventen von einer Hochschulwahl innerhalb Bayerns zu überzeugen».