Hochschulpolitik aktiv gestalten

Senkung und Fixierung der Zinsobergrenze bei Studienbeitragskrediten auf 5%

Der RCDS Bayern setzt sich für eine Festsetzung der Zinsobergrenze bei Studienbeitragskrediten auf 5% ein.

 

Jeder, der die Fähigkeiten und Qualifikationen für die Aufnahme eines Studiums mitbringt, muss unabhängig von der finanziellen Situation der Eltern ein Studium absolvieren können. Aus diesem Grund wurde in Bayern die Möglichkeit der Aufnahme von Studienbeitragskrediten geschaffen. So werden momentan diese Darlehen mit einem Zinssatz von 2,88% abgeschlossen. Im Vertrag ist jedoch festgelegt, dass der Zinssatz alle sechs Monate angepasst wird. Die dabei für 15 Jahre garantierte Obergrenze beträgt 8%.

Diese Studienbeitragskredite werden nur von einer geringen Anzahl von Studenten wahrgenommen. Dies ist unter anderem auf mangelnde Planungssicherheit zurückzuführen. Studenten brauchen Gewissheit und Sicherheit, wenn es um ihre finanzielle Situation geht. Dies gilt auch für die Zeit nach Abschluss des Studiums. Die Zinsobergrenze von 8% sowie die Ungewissheit, welcher Zinssatz für die eigenen Rückzahlungsmodalitäten angelegt werden muss, können manche nicht nur vom Studium abschrecken und sind ein Grund für die mangelnde Inanspruchnahme dieser Kredite. Der RCDS Bayern sieht in der Senkung bzw. Festsetzung der Zinsobergrenze für Studienbeitragskredite durch eine fairere Gestaltung der Studienbeitragskredite eine wirksame Maßnahme, um die Akzeptanz von Studienbeiträgen sowie die Anzahl derer, die dieses Darlehen in Anspruch nehmen, zu erhöhen.